Kletterhalle inklusiver und zugänglicher machen
Wir haben uns mit Mo Beck, dem Abenteurer des Jahres 2019 von National Geographic und zweifachen Weltmeister im Para-Klettern, darüber unterhalten, wie die Catch-and-Hold-Technologie automatische Sicherungen zu einem praktikablen Trainingsgerät für anpassungsfähigere Kletterer als je zuvor machen kann. Es ist unsere Aufgabe – als Branchenprofis und Mitglieder der Klettergemeinschaft – das Klettererlebnis für möglichst viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichsten körperlichen Voraussetzungen zu verbessern.
Klettern ohne Grenzen
Die Herausforderung herkömmlicher Sicherungen lösen
Adaptives Klettern macht den Sport für Menschen mit jeder Art von körperlicher Behinderung zugänglich. „Jeder Kletterer passt sich an jede Route an, die er klettert“, erklärt der Künstler und Kletterer Jon Sedor. „Es gibt einfach unterschiedliche Körpertypen.“ Angesichts der Tatsache, dass sich verschiedene Körper unterschiedlich bewegen, ist die Entwicklung geeigneter Kletterausrüstung entscheidend für echte Inklusion.
Bis vor Kurzem waren automatische Sicherungen für viele adaptive Kletterer unpraktisch. Sitzende Kletterer konnten beispielsweise nicht effektiv mit automatischen Systemen trainieren, da das sofortige Absenken nach einem Sturz zu instabil war. Der TRUBLUE iQ+ ändert dies durch die sogenannte Catch-and-Hold-Funktion.
— Maureen „Mo“ Beck, zweifache Goldmedaillengewinnerin im Paraklettern
Wenn ein Kletterer von der Wand fällt, wird er vom System aufgefangen. Das Gerät hält die Position bis zu 30 Sekunden lang. Sitzenden Kletterern bietet dies die Möglichkeit, sich auszuruhen oder vor dem Abstieg zu stabilisieren, und gibt Athleten mit Behinderungen eine beispiellose Unabhängigkeit an der Wand.